…oder wie man sich im Wald die Zeit vertreibt. Wir sind mal wieder in Treseburg und wandern etwas durch die Gegend. Das primäre Ziel lautet: Wanderschuhe für Schottland einlaufen. Allerdings hat niemand etwas dagegen, wenn man dabei auch ein wenig mit der Technik spielt. weiter…
Viele halten ja schon die Markteinführung des Nintendo DSi XL für die Rache Nintendos. Warum? Bei mehr Gewicht und größerem Display immer noch die gleiche, bescheidene Auflösung. Und mal Hand auf’s Herz: Wirklich besser liegt er, trotz der aufgepumpten Übergröße, nicht in der Hand. Jeder, der mal über eine Stunde Super Mario Bros. auf der Nintendo DS gespielt hat, weiß, was ein ordentlicher Handkrampf ist.
Daran ändert (für mich) auch die „Wurstfinger-Edition“ des Spielezwergs von Nintendo nichts. Eher darf er noch den Erfolg für mehr geplatzte Gesäßtaschen, oder für größeren Anklang bei der Generation 50+ für sich verbuchen. Da lobt man sich doch den Ziegelstein ähnlichen Formfaktor des alten Gameboys. Damit konnte man noch gemütlich Nägel in die Wand schlagen, Herbarien anfertigen oder Schildmützen tragende, fette Italo-Klempner auf Bösewicht-Jagd und Pilzsuche schicken. Und das ohne die Auswirkungen eines seltsamen Bitflippings an den Kleinfingersynapsen befürchten zu müssen. Und hier wusste man, dass er nicht in die Arschtasche gehört.
Aber was schreibe ich … Gestern ist mir Filmmaterial zugespielt worden, an Hand dessen man die wahren Absichten von Nintendo festmachen kann. Beim Sichten der Informationen wurde mir sofort klar: All die Spielekonsolen, die suchterzeugenden Spiele, die niedlichen Pixelfratzen, die grinsenden Pilzköpfe, die springenden Klempner! All das sind nur einzelne Puzzelteile auf dem Weg zur Zerstörung der Welt, durch ein von der Computerspieleindustrie gezündetes Pixelfeuerwerk. Und wir – die Spieler – sitzen in abgedunkelten Räumen sabbernd vor den Matscheiben und drücken Knöpfchen.
Da lobe ich mir doch Pixelwar und das damit verbundene Pixelsterben. Ich schlage zurück! Was zockst Du?