Wie man sicher schon in der letzten Zeit bemerkt hat, mache ich mich hier im Blog wieder ein bisschen rar. Das liegt weniger am Sommerloch, sondern eher daran, dass wir gerade wieder kurz vor einer großen Reise stehen, die doch etwas mehr Zeit zur Planung erfordert. Wir hatten uns letztes Jahr nach unserem fünt-Tage-Urlaub in Schottland in den Kopf gesetzt, den West-Highland-Way mal zu Fuss zu beschreiten. Und so kommt es, dass wir nun noch knapp zwei Tage haben, bis unser Flieger nach Schottland geht, und wir unsere Füße auf dem doch recht berühmten West-Highland-Way platt treten werden.
Wir starten ganz klassisch in Milngavie und beenden die ganze Reise nach ca. 153 km und neun Etappen in Fort William, wo wir dem Ben Nevis noch einen Besuch abstatten wollen, wenn es dann das Wetter und unsere Konstitution zulässt.
Allerdings haben wir schon die Luxus-Variante “gebucht”. So reisen wir zwar “per pedes”, jedoch übernachten wir immer unter einem festen Dach. Sollte man uns unbedingt erreichen müssen, dann kann man das hier: weiter…
Nachdem ich nun zwei Tage an einen extrem dämlicher Fehler bezüglich der Integration der Hyper-V-Dienste in ein altes Windows 2k- Schätzchen verloren habe und in Anbetracht der Tatsache, dass es (zum Glück) nun wieder läuft, werde ich hier in meinem “5-Minuten-Wochenende” nun nicht die Fehlerdokumentation verbloggen, sondern lieber über das schreiben, was mich nebenher ein wenig beschäftigt.
Wer mich kennt der weiß, dass ich für jede Gefühlslage und für jede Jahreszeit meine ganz speziellen Musikrichtungen habe. Dazu gehört auch, dass wenn die Sonne wieder etwas stärker auf die Denkmurmel brennt, ich wieder mehr der elektronischen Musikrichtung fröne. Ich denke das erkennt man auch ganz gut an meiner LastFM-Playlis. So höre ich im Moment sehr viel Trance, besser gesagt “Vocal Trance”. (Jaja … die Anführungszeichen sind mit Bedacht gesetzt. “Vocal Trance” ist streng genommen keine eigene Musikrichtung.) Ich mag elektronische Musik, aber es muss auch etwas Gesang dabei sein. Dabei geht es mir weniger um Text -- der in diesem Genre eh nicht wirklich vorhanden ist -- sondern um eine gewisse Grundstimme. Vergleichbar mit der Erdbeere in naturbelassen Joghurt, oder den Schokoladenflocken im Kirschjoghurt. Es muss eben leicht verdaulich sein. weiter…
Nachdem sich nun schon einige Leute über die vermehrt stark ausgeprägte Trägheit meines Blogs beschwert haben, eine Neuinstallation mit zugehöriger Bereinigung gewisser Altlasten und das Abschalten aller vermeintlich unnützen Plugins nichts gebracht hat, habe ich mich für andere Wege entschieden.
Phase 1: Noch mehr Plugins (Yeah gib’s ihm Jonny)
So ein WordPress nutzt eine Datenbank. Und nicht nur WordPress nutzt die, sondern auch einige PlugINs. Diese Tatsache pfeifen mittlerweile schon Spatzen von den Dächern. Hier muss es also Einsparpotenzial geben. Die Logik, welche dahinter steht ist klar wie ein Gebirgsquell: Große Datenbank = langsame Zugriffe, kleine Datenbank = schnelle Zugriffe.
Als erstes habe ich via WP-DBManager meine WordPress-Datenbank gesichert und optimieren lassen. Viel gebracht hat es meines Erachtens nicht, aber wenigstens hatte ich nun eine Sicherung. Im zweiten Schritt habe ich von CyStats die Live-Datenbanktabelle gelöscht. Auch das hat nicht wirklich viel gebracht. Die Datenbank war wieder etwas kleiner, die Seitenperformance aber nicht besser und wenn, dann nur unmerklich. Alles weitere Gebastel an der Datenbank brachte in meinen Augen keinen Nutzen. Also stoppte ich hier und schaltete um auf … weiter…
Es gibt Tage, da fehlen einem „nur“ die richtigen Worte. Und dann gibt es Tage, da fehlt einfach alles. Man kreuzt verbal gesehen nur im Adamskostüm auf. Nicht einen klaren Gedanken kann ich fassen, geschweige denn einen Aufhänger für einen anständigen Artikel finden. Warum? Weil ich permanent in meinem momentanen Gedankenfluss unterbrochen werde. Mal ehrlich: Wie zum Teufel soll man auch nur einen klaren Gedanken fassen, wenn schon drei Dutzend andere Gedanken an der Tür, in der Telefonleitung und im elektronischen Postkasten um meine Aufmerksamkeit zu erheischen. Jeder mit einem kleinen, bunten Fähnchen bewaffnet und mit der rechten Hand die Luft boxend, will der erste sein, mein Kopfkino zu kapern, um einen selbst gedrehten Film einzulegen und mit diesem mich auf eine Reise zu schicken. weiter…
Inzwischen schlummern 277 GB an Photos auf unserem Server und es werden mit jedem Wochenende kontinuierlich mehr. Das kleine Speicherschwein wir dicker und dicker und immer dicker . So langsam wird es für mich schwer meine Bilder genau so schnell ins Netz zu stellen, wie ich neue Bilder schieße. Gewisse Personen liegen mir immer in den Ohren, dass ich mal wieder ein paar Bilder veröffentliche. Also habe ich gezielt nach Bildern gesucht, ohne dabei gleich wieder für zwei Stunden abzutauchen, in der Bilderflut zu baden, überall kleine Fehler in den Bildern zu finden und dann wieder etwas anderes zu machen.
Ich habe auch die Kommentare versuchsweise wieder freigeschaltet. Schauen wir mal, ob die Spamer wieder schlafen gegangen sind. Weil wir gerade beim Schlafen sind: Selbiges werde ich jetzt auch machen. Gute Nacht.
… nein, ich komme nicht wirklich ohne Elektronik aus. Und ja: Fällt der Akku aus, dann süchtelt’s mich nach einer funktionierenden Stromspendeeinheit. Diese Sucht ist meist mit einem leichten Zucken unter dem rechten Auge verbunden.
Aber ich finde das nicht schlimm. Immerhin muss Man ja ein Hobby haben. Früher ist Man auf Mammutjagd gegangen, heute ist dieses sportliche Betätigungsfeld eher etwas ungefragt. Das mag am groben Mangel zu erlegbarer Mammuts, als auch an Ermangelung des richtigen Hungers liegen. Denn so ein Mammut, das lehrt uns die Geschichte, gereichte einer Sippe zur erfolgreichen Überwinterung. Heute kaut Man lieber zusammen mit der bessseren Hälfte gemeinschaftlich an einem grünen BIO-Salatblatt.
Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Aus Zeitermangelung, welcher darauf beruht, dass ich meinem neuen Hobby (Geocaching) fröne und dem entsprechend auch viel unterwegs bin, komme ich leider nicht mehr so viel zum Bloggen. Aber ich werde mich bald wieder hinter die Tastatur klemmen und wieder einen wertvollen Beitrag verfassen. Bis dahin hier etwas Musik zum Träumen:
Wer sagt eigentlich, das elektronische Musik nicht ohne Elektronik auskommt? Insofern es sich unbedingt um reine DJ’s handelt, stimmt das einfach nicht. Richtige Musiker machen auch ohne Strom Musik.
…oder wie man sich im Wald die Zeit vertreibt. Wir sind mal wieder in Treseburg und wandern etwas durch die Gegend. Das primäre Ziel lautet: Wanderschuhe für Schottland einlaufen. Allerdings hat niemand etwas dagegen, wenn man dabei auch ein wenig mit der Technik spielt. weiter…