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eth0 Verschwindibus

Virtualisierungen sind etwas TOLLES. Nicht nur, das man fröhlich neue Maschinen in die Infrastruktur heben kann, bis deren Hardware an der Leistungsgrenze schwimmt, man kann damit auch Dinge testen, welche man irgendwann eventuell produktiv einsetzen möchte. Allerdings kann sich das auch rächen. Wildes „Herumgezupfe“ an der virtuellen Hardware führt unter gewissen Umständen auch zu Fehlern, die nicht mehr so schön sind.

Bestes Beispiel ist die Netzwerkschnittstelle eines auf Hyper-V aufgesetzten Linux-Servers in der Geschmacksrichtung Debian. Einmal die alte Netzwerkkarte über den Hyper-V-Manager herausgelöscht [KLICK] –> die Maschine hochgefahren –> herunter gefahren –> neue Netzwerkkarte wieder hinzugefügt [KLICK] und siehe da: Nach dem Neustart gibt es immer noch keine Netzwerkschnittstelle. Ein ifup eth0 meldet mir nur ein  „eth0 „no such device“. Das stimmt so aber nicht ganz. Die Netzwerkschnittstelle ist da, nur Linux findet sie nicht mehr.

Die Lösung des Problems war dann doch einfacher, als gedacht: Im Verzeichnis /etc/udev/rules befindet sich eine Datei mit dem Namen 70-persistent-net.rules. Dort stehen alle gefundenen Netzwerkkarten drin. Löscht man die Datei und startet die Maschine neu, legt Debian diese Datei neu an und die Netzwerkschnittstelle läuft wieder wie gewohnt zuverlässig.

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