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PDF-Online-Dienste

Des öffteren wurde ich schon gefragt, ob man auch ohne Zusatzprogramme PDF-Dokumente bearbeiten, erstellen oder umwandeln kann. Die Antwort lautet: „Ja, so lange man das Internet zur Verfügung hat.“  Hier sind einige Online-Dienste, welche einem beim Umgang mit PDF-Datein zur Hand gehen können und zudem auch noch kostenfrei zur Verfügung stehen. Bei Gelegenheit werde ich die Liste noch erweitern.

1. Alle möglichen Dateien in eine PDF konvertieren

So ein richtiges PDF-Schaf im Dienste des Web 2.NULL ist pdf24. Hier können folgende Formate direkt gewandelt und per Mail in den heimischen (Email-) Postkasten geschickt werden:

  • Microsoft Word(.doc), Microsoft Exel(.xls .xlw)
  • Microsoft Exel Vorlage(.xlt)
  • Microsoft Powerpoint(.ppt .pps)
  • Microsoft Powerpoint Vorlage(.pot) Postscript(.ps)
  • Rich Text Format(.rtf)
  • Text(.txt)
  • HTML(.htm .html)
  • JPEG (.jpg .jpeg)
  • Portable Network Graphics (.png)

Nebenbei erhält man hier auch noch diverse Plugins fürs WEB (z. B. für WordPress), einen kostenlosen PDF-Drucker oder einen PDF-Creater für den heimischen PC.

Einen weiteren Dienst zum Konvertieren findet man unter pdfonline.com. Er kann ebenfalls mehrere Dokumentenarten in eine PDF konvertieren, jedoch ist der Dienst auf 20 Dateien und auf eine Filegröße von maximal 10 MB beschränkt. Dafür hat man so einige Optionen, um die Konvertierung zu beeinflussen. Leider muss man sich registrieren, um des Dienst zu benutzen.

Wer mit einem Apfel-Phone (iPhone) unterwegs ist und in die brenzliche Lage gerät, mal eben schnell ein Dokument in eine PDF-Datei konvertieren zu müssen, dem wird hier geholfen. Einfach eine Mail mit dem Dokument an die dort angegebnene Adresse und schon bekommt man das konvertierte Dokument zurück. Ob es funktioniert? Keine Ahnung. Das kann nur ein Apfel-Phone-Besitzer beantworten. 😉

2. PDF-Datein bearbeiten

Hier wird die Anzahl der Dienste schon überschaubarer.  Auf der einen Seite sei PDF-Hammer erwähnt. Hier kann man online und völlig kostenlos:

  • Seiten kombinieren, also mehreren PDF-Dateien zu einer Datei zusammenfügen
  • Seiten editieren, also Seiten löschen oder innerhalb des PDF-Dokuments verschieben
  • PDF-Dateien schützen (Passwort und Verschlüsselung)
  • Metadaten ergänzen

Bei einigen Tests konnte der Dienst das PDF nicht laden. Wahrscheinlich liegt hier ein Versionsproblem zum neuesten PDF-Konverter von Adobe vor.

PDF-Vue ist ebenfalls eine Seite zum Bearbeiten von PDF-Dokumenten. Der Dienst befindet sich noch im Beta-Stadium (Das kennen wir doch von einem großen Suchdienstanbieter. 😉 ) und bietet folgende Möglichkeiten der Bearbeitung:

  • Text einfügen
  • Notizzettel einfügen
  • Bilderrahmen
  • farbige Kreise, farbige Quadrate oder farbige Linien
  • Textbox, Checkbox, Radiobutton, Auswahlliste und Senden-Knopf für die Formularerstellung

Alles ist fein verpackt in einem Web2.NULL-Kleidchen mit einem Rechts-Klick-Menü, über welches man die Seite rotieren, speichern oder herunterladen kann.  Der Beta-Status ist jedoch gerechtfertigt, da ich beim Test mit mehreren Dokumenten ab und an das Problem hatte, dass ich die bearbeitete PDF-Datei weder gespeichert, noch herunter geladen bekommen habe.

3. PDF-Datei zu Word konvertieren

An erster Stelle sehe ich hier pdftoword. Web2.NULL-Kleidchen, Beta-Status und „for free“. Meine Testdatei hat er korrekt gewandelt. Allerdings sollte man aufpassen, dass die PDF-Datei nicht zu groß ist. Der Dienst verschickt die Word-Datei nur, wenn sie maximal 4 MB groß ist. Ist sie größer als 4 MB, dann bekommt man zwar die Meldung, dass die Konvertierung ordnungsgemäß gelaufen ist, aber die Datei bekommt man nicht mitgeschickt. Leider weist der Dienst während des Hochladens und der Konvertierung nicht darauf hin.

Auf PDFOnline hat man ebenfalls die Möglichkeit eine PDF-Datei in eine Word-Datei konvertieren zu lassen. Die Oberfläche ist hier zwar nicht so Web2.nullig und das Hochladen der Datei wird nur über die normalen „der Browser  läd eine Seite“-Indikatoren angezeigt, jedoch arbeitet auch dieser Konverter recht zuverlässig. Nach dem Konvertierungsvorgang bekommt man einen Download angeboten.

Besteht die PDF-Datei nicht nur aus Text, sondern sind darin auch Bilder enthalten, dann kann es jedoch zum Abbruch kommen und man erhält nur einen Teil in konvertierter Form. Das liegt darin begründet, dass der Server für jeden Konvertierungsvorgang nur eine festgelegte Zeit zur Verfügung hat, welche aber vom Betreiber nicht nach außen kommuniziert wird.  Hier hilft dann nur das vorherige Splitten der PDF-Datei.

Alle die hier aufgeführten Dienste habe ich getestet und schon mehr oder minder erfolgreich benutzt, wenn ich mal keinen PDF-Printer vor Ort installiert hatte. Sollte jemand einen besseren und zuverlässigeren Dienst kennen, dann freue ich mich über einen Kommentar. Vielleicht lässt sich auf diese Art und Weise diese Liste hier ergänzen.

Published inNützlichesWeb 2.0

Ein Kommentar

  1. SenfHuhn SenfHuhn

    Also ich muss sagen, cooles Gadget *breiiiiiiitgrins* dieses „pdftoword“. Den ersten Versuch hat es ohne Probleme gemeistert und da waren sogar Bilder mit dabei. Ja, da habe ich wohl in der nächsten Zeit dann ein wenig was zu tun…

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