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TX.100 Power.Guy

Ich wollte mit dem im HTC integriertem GPS-Empfänger meine Fototouren aufzeichnen lassen, um dann hinterher die Fotos mit den entsprechenden GEO-Daten versehen zu können. Leider geht dem HTC bei eingeschaltenem GPS recht schnell die Puste aus. Mittels dem TX.100 sollte die Akkukapazität meines HTC Touch pro erweitert werden. So der Plan.

In Schottland habe ich das Ganze dann getestet. Als der Akku vom HTC so langsam vom GPS leergesaugt war, hing ich ihn an den Power-Tropf. Der HTC begann mit dem Ladevorgang. Da ich jedoch weiterhin den Weg per GPS aufzeichnen lassen habe, war vom Aufladen des Akkus nichts zu spüren. Schlimmer noch. Die Akkukapazität ging weiter nach unten. Irgendwann schaltete der HTC einfach ab.

Ich schaltete den HTC für ca. 45 Minuten nicht mehr ein. In der Zeit zeigte der HTC zwar an, dass er läd, aber nach den 45 Minuten war davon leider nicht viel zu sehen. Somit müsste man den HTC länger am Powertropf lassen, um wirklich etwas davon zu merken. Komplett wird man ihn sicher mit dem TX.100 nie aufladen können. Aber das wird einem auch sofort klar, wenn man sich die technischen Eckdaten ansieht: tx100

  • Ausgangsspannung: 5 – 5,7V (auto sense)
  • Ausgangsstrom: bis max. 240 mA
  • Eingangsquelle: AA 1,5V oder 1,2V Akku
  • Enthaltene Adapter: Nokia, Nokia mini, Motorola, MiniUSB, Samsung, Samsung slim, Sony-Ericsson (K+W Series)
  • optional erhältlich: LG Choccolate, Samsung (Standard) Motorola (Standard)

Der maximale Ladestrom lässt schon vermuten, dass sich der Ladevorgang – wenn überhaupt – nur sehr träge gestalten wird. Des Weiteren reicht die Kapazität einer AA-Batterie sicher nie für eine Komplettladung.

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Von der Verarbeitung her macht der TX.100 eine gute Figur. Fasst sich sehr robust an, liegt gut in der Hand und wenn man ihn als Taschenlampe einsetzt, dann hat man einen sehr kompakten Lichtspender. Die sieben LEDs sorgen für ausreichend – wenn auch leicht bläuliches gefärbtes – Licht.

Fazit: Für die Reise eine schöne, kompakte und robuste Leuchte, als Notfall-Aufladegerät aber wirklich nur im Notfall zu gebrauchen. Man darf diesbezüglich keine Wunder erwarten.

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