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Mail-Müll-Recycling

Man legt sich mühselig eine Emailadresse an und freut sich, dass man nicht einen Adresse der Art „Vorname.Name.0815@hastenichgesehen.de“ bekommen hat, weil alle gefälligen Kurzformen schon vergeben sind. Es werden euphorisch Ordner angelegt, Filter konfiguriert, welche die zu erwartende Flut wichtiger Elektronikpost vor Ort, kategorisiert, bündelt und korrekt der Wichtigkeit und der verwandschaftlichen Grade nach ablegt. Ist das alles erledigt, dann beginnt das große Warten …

… und leider kommen dann nicht die erwarteten, lieb gewonnen Kommunikees, sondern es bleiben tausende von SPAM-Nachrichten im Eingang kleben. Und das nur, weil man sich mittlerweile für fast jeden Schritt und jedes geborgte Bit im Netz bei einem dusseligen Newsletter oder Portal registrieren muss. Mit Download- und Aktivierungsmail. Unter Drei Emails läuft da mal gar nichts. Wo sind nur die schönen, unkomplizierten Zeiten hin, wo man einfach auf einen Download-Knopf klicken um dann direkt im Anschluss die kleinen Bits artig auf dem heimischen Speicherschwein einparken zu können.

Heute wird geklickt, angemeldet, bestätigt, aktiviert, gedownloaded, Konto abgemeldet, bestätigt (wenn man Glück hat, nicht gleich wieder reaktiviert) und dann werden die ganzen Mails zum Bitrecycling (Papierkorb genannt) gegeben. Eine Menge Arbeit und wenn man richtig Pech hat, findet man sich in einer Schleife mit einem fließenden Übergang zum Spamuniversum wieder. Das ist äußerst unschön.

Zum Glück gibt es dafür mittlerweile Abhilfe. Es gibt einen Service dort kann man sich eine Wegwerf-Mailadresse erstellen. Das ganzer erfolgt über eine sehr übersichtlich gehaltene Website: [KLICK]

Dort tragt ihr einfach die gewünschte Mailadresse ein und klickt einmal auf „E-Mail-Adresse festlegen“. Und schon kann das fröhliche Emailempfangen starten.

Die Mailadresse steht euch dann genau 24 h zur freien Verfügung. Man kann ganz normal auf Emails antworten, oder sie händisch löschen. Nur schreiben kann man von dort aus nicht. Aber das ist logisch. Schließlich könnte der Service sonst recht schnell missbraucht werden.

Wie lange genau die Mailadresse noch gültig ist, wird über einen kleinen Counter visualisiert. Nach Ablauf der 24 Stunden wird das Mailpostfach samt Fracht einfach ins Bitnirvana entlassen, sprich: gelöscht. Es sei denn man klickt auf „Gib mir weitere 24 Stunden“.

Ich finde diesen Dienst sehr nützlich und habe ihn auch schon ein paar Mal gebraucht. Ich hasse es wirklich immer wieder Spammails aus dem Ansaugstutzen meines eigenen Mailpostfaches kratzen zu müssen.

Published inNützliches

Ein Kommentar

  1. ich ich

    Hey, das ist ja mal wirklich eine sinnvolle Erfindung. Vielleicht sollte ich mir nicht jedes Jahr oder so eine neue Email-Adresse zulegen, um den Mist loszuwerden, sondern mal darauf zurückgreifen. Erinner mich bei Gelegenheit mal dran, ja? ;o)

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