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Paperware

… is brainfood! Wie man sicher an meiner momentanen, kaum vorhandenen Blogaktivität feststellen konnte, bin ich Moment recht eingespannt. Ich sehe mich mit einem Problem konfrontiert, welches auf jeden Administrator eines kleinen, historisch gewachsenen Netzwerks mit 8 Servern und ca. 60 Clientrechnern – virtuelle Rechner mal nicht mitgezählt – einmal zukommt. Summa summarum funktioniert zwar alles, aber es könnte besser sein. An einigen Stellen gibt es zwischendurch immer mal wieder Netzwerkschluckauf, der aber nicht mehr zu lokalisieren ist, wenn man dann mit dem Prüfgerät vor Ort steht. Da wirkt dann die Adminaura und alles funktioniert so, wie es sollte.

Die Auswertung der Momentsituation reicht halt nicht mehr aus. Klar kann man sich mit einem Netzwerkmessgerät im Serverraum verschanzen, die IT-Infrastruktur auseinander reißen und dem Fehlerteufel hinterher messen. Allerdings macht das auf Dauer niemanden glücklich – weder den Admin noch die Netzwerknutzer. Mein Entschluss war schnell gefasst: Es muss ein zentraler Dienst her, ein leichter Miniserver, der es mir ermöglich über einen längeren Zeitraum Daten zu erfassen und zu speichern. Mit Hilfe dieser Daten sollte es dann möglich sein, diesen Netzwerkfaxen auf die Schliche zu kommen und ihnen den Garaus zu machen.

Meine Wahl fiel auf eine leichtgewichtige Debianinstallation, welche ich vorerst virtuell in Sun VirtualBox auf meinen Desktoprechner installiert habe. Zum Einstieg habe ich CACTI zur einfachen Datenerfassung über SNMP konfiguriert. Allerdings zeichnen CACTI nur auf, meldet mir aber keine Fehler, oder wenn Dienste auf Server ausfallen.

Aus diesem Grund habe ich nun NAGIOS installiert, was recht einfach geht, wenn man die Paketinstallation von Debian nutzt. Die Konfiguration und die Anpassung auf die vorhandene Infrastruktur ist da schon eine ganz andere Geschichte. Aus diesem Grund habe ich mir – wie oben im Bild zu sehen ist – ein wenig Hirnnahrung besorgt, die ich nun durcharbeiten darf. Das Endergebnis erwartet man von mir nächsten Freitag. Ich werde mein Vorgehensweise hier im Blog mal Stück für Stück ergänzend dokumentieren.

Mein Ziel ist es, einen leichten, virtuellen Server in unser Netzwerk zu integrieren, welcher für mich Daten sammelt, Dienste überprüft und mich im Fehlerfall informiert. Im Ersten Schritt passiert das noch per Mail, für später denke ich auch bei sehr schwerwiegenden Fehlern an eine Meldung per SMS. Folgende Dienste sollen überprüft, beziehungsweise folgende Daten sollen erfasst werden.

1. Netzwerk/Switch

  • Bandbreite
  • Auslastung
  • Ausfallprotokollierung
  • Portsperrungen

2. Server (intern)/ Webserver (extern)

  • von CPU/ Festplatte/ Speicher die Auslastung aufzeichnen
  • LANPort Funktion und Auslastung
  • Dienstüberwachung (HTTP, FTP, Exchange, SMTP, POP3, Virenscanner)
  • Zusatz: erweitertes Monitoring vom Exchange

3. Drucker

  • Status von Netzwerkdruckern
  • Ausfallüberwachung

So die Überlegungen für den Ansatz. Sollte ich etwas vergessen haben, oder mir noch Dinge einfallen, dann ergänze ich das hier gegebenenfalls. Für die Beschreibungen habe ich folgende Unterteilung überlegt:

  1. Installation und Konfiguration des Rechners (Debian)
  2. Installation und Konfiguration von Cacti
  3. Installation und Konfiguration von Nagios
  4. Fazit

Und jetzt heißt es: An die Arbeit!

Published inNützliches

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