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leben 2.0 Posts

BMP085 spielt mit Google-Docs

Wie man die Temperatur und den barometrischen Druck mit einem BMP085 misst, die Werte in eine RRD-Datei schreibt und sich ein paar Graphen plotten lässt, habe ich hier [KLICK] schon erklärt. Nun wurde der Wunsch geäußert, diese Werte in ein Google-Dokument schreiben zu lassen. Da ich das mit einem DS 18S20 und der 1-wire-Messschaltung zwar mal ausprobiert, jedoch hier nie beschrieben habe, möchte ich das jetzt nachholen.

Google-Docs

 

Alles was man zu benötigt, sind die Bibliotheken von Adafruit für den BMP085, gspread von Anton Burnashev und ein Google-Konto. Ich gehe davon aus, dass man meinen Artikel zum BMP085 [KLICK] durchgearbeitet hat und die Messung schon funktioniert. Somit gehe ich nicht mehr auf das Installieren der nötigen Bibliotheken von Adafruit ein.

Die Google Spreadsheets Python API (gspread) muss auf dem Pi installiert sein. Dazu benötigt es nur die folgenden drei Zeilen, welche ihr über die Konsole ausführt:

Blockstöckchen

Dies ist die Dokumentation des Versuchs ein Blogstöckchen in die Blogosphäre zu werfen, der geklappt hat. Was ja auch nicht sonderlich schwierig ist, wenn man sich einen gemeinsamen Frühstücktisch teilt. Die Regeln waren recht simpel:

  • gehe eine Strecke spazieren und mache Photos
  • nutze nur die Kamera deines Smartphones
  • KEIN Photoshop
  • stelle deine Photos online (… und wenn du magst, verlinkst du auf den anderen Blog)

Die Wahl meiner „Waffe“ war das iPhone 5 s und hier sind nun die Ergebnisse:

Pi trifft den Graphen

Vor Kurzem hatte ich mich auf die Schnelle mit dem BMP085 auseinander gesetzt. Und da Adafruit gute Vorarbeit leistete, war das Endergebnis recht schnell erreicht und ich hatte die drei Werte, welche der Sensor ausgeben kann, aus dem unendlichen Schwarz der Konsole auf den Schirm gelockt. Leider sind die Werte dort nicht wirklich nützlich. Also habe ich mir einen Tag Zeit genommen, um noch ein wenig mit dem Sensor zu spielen, die Werte zu speichern und über ein gefälligeres Medium – einen Browser – auszugeben.

rrdplot_titel

Hier nun ein kurzer Abriss darüber, wie ich es anstellte, was ich mir dabei dachte und wie ihr es mir nachmachen könnt, gesetzt den Fall, ihr seid im Besitz eines Raspberrys und eines BMP085. Am Ende könnt ihr euch hier auch das Python-Script laden und selber etwas experimentieren. Und hey, solltet ihr Fragen oder Tipps haben, einfach ab damit in die Kommentare. Aber beginnen wir.

Thermodo (Kickstarter)

Meine Meinung zu Kickstarter ist und bleibt gespalten. Auf der einen Seite finde ich die Plattform sehr interessant für kleine, unabhängige Entwickler, Künstler und Projekteinsteiger, welche mit Hilfe einer weltweiten Community und deren Geld die Möglichkeit bekommen, ihre Projektideen praktisch umsetzen zu können. Ich – als Teil der Community – bezahle für eine Idee und nicht für ein Produkt.

Um so interessanter finde ich es, wenn man zu einem Projekt, welches man unterstützt hat, sehr hochwertige Projekt-Updates bekommt. So lernt man mit der Zeit die Leute hinter dem Projekt kennen, sieht ihre Fortschritte, aber auch ihre Probleme.

thermodo

Anfang dieses Jahres habe ich ein Projekt mit dem Namen „Thermodo“ unterstützt. Dahinter stehen die Entwickler von Robocat, welche der eine oder andere iOS-Benutzer schon von Apps wie 101 Airborne, Thermo oder Ultraviolet auf dem iPhone kennt. Ich für meinen Teil kannte die Jungs noch nicht und ging so völlig unvoreingenommen an die Sache heran.

IPKG (Itsy Package Management System)

Als stolzer Besitzer einer  DiskStation bin ich natürlich permanent auf der Suche nach nützlichen Anwendungen für den Server. Die DiskStation bring dafür von Hause aus schon ein Paket-Zentrum mit, über das man sehr einfach und bequem über die WEB-Oberfläche zusätzliche Softwarepakete installieren und somit den Mehrwert des Servers steigern kann. Manche Pakete bekommt man allerdings darüber leider nicht. Um dennoch in den Genuss einer einfach Installation von zusätzlichen, inoffiziellen Paketen zu kommen, benötigt man einen alternativen Paketmanager, wie z. B. das IPKG (Itsy Package Management System).

DS2413+

Vor einiger Zeit war es nur über die Konsole (SSH) und durch eine manuelle Installation möglich, das IPKG zu installieren. Dank Alexander Over ist es jedoch möglich, das IPKG über das Paket-Zentrum der DiskStation zu installieren. Da ich damit ein paar (lösbare) Probleme hatte, möchte meinen Installationsweg kurz beschreiben. Der Ausgangspunkt ist eine Synology DS2413+ und das aktuelle DSM 4.3. (Ich gehe davon aus, dass jeder weiß, wie er sich über SSH mit der DiskStation verbinden kann.)

BMP085 ist kein Dateiformat

sondern ein Sensor für Temperatur, Luftdruck und die Höhe. Diesen kann man sich z. B. hier [KLICK] in der „Bucht“ für unter 3 € pro Stück kaufen und an sein Arduino oder Raspberry schließen. Das Interessante daran ist, dass das Ganze über I2C läuft und man für die drei Werte nur zwei Datenleitungen benötigt. Ich wurde von einem Kollegen auf diesen Sensor aufmerksam gemacht und habe mir dieses Stück Elektronik natürlich sofort besorgt.

bmp085_b

Nach ca. 14 Tagen wurden die kleinen Platinen diese Woche geliefert. Leider war diese Woche ziemlich mit Arbeit vollgestopft, so das ich einfach nicht zum Basteln gekommen bin. In der Firma unterhielten wir uns ein paar Mal über die Sensoren und philosophierten über diverse Projekte, wo man die Sensor zum Einsatz bringen könnte. Meine Idee wäre ein intelligenter Wecker, der im Winter die Weckzeit entsprechend dem Wetter draußen anpasst. So könnte der z. B. eine halbe Stunde eher klingeln, wenn es draußen friert und man vor der Fahrt zum täglichen „Hamsterlaufrad“ vom Wetter dazu genötigt wird,  das Auto „freipickeln“ muss.

Pi Cool

Der Raspberry hat einen großen Vorteil: Er bringt genügend Rechenleistung, um Server- oder Steueraufgaben auf der Basis eines Linux-Betriebssystems zu übernehmen. Dabei besitzt er äußerst kompakte Abmaße und ist zudem noch komplett passiv gekühlt. Nun sind passive Systeme natürlich nicht komplett vor dem Hitzetod gefeit. Und die Gefahr steigt, wenn man das System übertaktet.

rpi_coolkit-9

Ich werde meinen Raspberry nicht übertakten, da er von Hause aus genügend Leistung mitbringt. Trotzdem war ich neugierig, was die in diversen Foren und Blogs angepriesenen Kühlkörper wirklich bringen. Also habe ich mir bei der letzten Shoppingtour bei Reichelt das RPI-COOLKIT.9 gekauft. [KLICK]

Blockparade

Ich finde es immer wieder interessant, wie viele Dinge sich um einen rings herum verändern. Kollegen verlassen die Firma, neue Kollegen kommen hinzu, Nachbar ziehen aus oder gebären neue, kleine Nachbarn. Man trägt plötzlich Mützen, obwohl man absolut kein Mützengesicht hat. Ehe man sich versieht, haben die Nerdshirts im Kleiderschrank die Macht an sich gerissen und die sonst eher komplett schwarze Kleidung erfolgreich verdrängt.

Eye-Fi-Blackout

Da habe ich neulich nicht schlecht gestaunt, als das Display meiner geliebten EOS 500 D einfach aus ging und auch schwarz blieb. Dabei habe ich eine ganz alltägliche Prozedur durchgeführt, wie mir jeder Benutzer einer Digitalkamera bestätigen würde. Ich habe die kleine Klappe geöffnet, hinter der sich die SD-Card verbirgt, habe die volle Speicherkarte entnommen und durch eine leere Karte ersetzt. Nachdem ich die kleine Klappe schloss, signalisierte diesmal die kleine, rote Kontroll-Led durch ein kurzes Aufblinken nicht – wie sonst immer – den Zugriff auf die Speicherkarte, sondern blieb dunkel. Das Display zeigte ebenfalls kein Leben. Ein kurzer Blick durch den Sucher lies mich erkennen, dass zwar grundsätzlich noch Leben in der Kamera war. Jedoch konnte ich nach dem Anvisieren eines Motivs dieses durch den beherzten Druck auf den Auslöser nicht wie gewohnt digitalisieren. Es passierte einfach nichts!

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Ich entzog der Knipse kurz entschlossen den „Saft“, indem ich die Verriegelung vom Akkupack löste und diesen aus dem Griff zog.