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leben 2.0 Posts

Thermodo (Kickstarter)

Meine Meinung zu Kickstarter ist und bleibt gespalten. Auf der einen Seite finde ich die Plattform sehr interessant für kleine, unabhängige Entwickler, Künstler und Projekteinsteiger, welche mit Hilfe einer weltweiten Community und deren Geld die Möglichkeit bekommen, ihre Projektideen praktisch umsetzen zu können. Ich – als Teil der Community – bezahle für eine Idee und nicht für ein Produkt.

Um so interessanter finde ich es, wenn man zu einem Projekt, welches man unterstützt hat, sehr hochwertige Projekt-Updates bekommt. So lernt man mit der Zeit die Leute hinter dem Projekt kennen, sieht ihre Fortschritte, aber auch ihre Probleme.

thermodo

Anfang dieses Jahres habe ich ein Projekt mit dem Namen „Thermodo“ unterstützt. Dahinter stehen die Entwickler von Robocat, welche der eine oder andere iOS-Benutzer schon von Apps wie 101 Airborne, Thermo oder Ultraviolet auf dem iPhone kennt. Ich für meinen Teil kannte die Jungs noch nicht und ging so völlig unvoreingenommen an die Sache heran.

IPKG (Itsy Package Management System)

Als stolzer Besitzer einer  DiskStation bin ich natürlich permanent auf der Suche nach nützlichen Anwendungen für den Server. Die DiskStation bring dafür von Hause aus schon ein Paket-Zentrum mit, über das man sehr einfach und bequem über die WEB-Oberfläche zusätzliche Softwarepakete installieren und somit den Mehrwert des Servers steigern kann. Manche Pakete bekommt man allerdings darüber leider nicht. Um dennoch in den Genuss einer einfach Installation von zusätzlichen, inoffiziellen Paketen zu kommen, benötigt man einen alternativen Paketmanager, wie z. B. das IPKG (Itsy Package Management System).

DS2413+

Vor einiger Zeit war es nur über die Konsole (SSH) und durch eine manuelle Installation möglich, das IPKG zu installieren. Dank Alexander Over ist es jedoch möglich, das IPKG über das Paket-Zentrum der DiskStation zu installieren. Da ich damit ein paar (lösbare) Probleme hatte, möchte meinen Installationsweg kurz beschreiben. Der Ausgangspunkt ist eine Synology DS2413+ und das aktuelle DSM 4.3. (Ich gehe davon aus, dass jeder weiß, wie er sich über SSH mit der DiskStation verbinden kann.)

BMP085 ist kein Dateiformat

sondern ein Sensor für Temperatur, Luftdruck und die Höhe. Diesen kann man sich z. B. hier [KLICK] in der „Bucht“ für unter 3 € pro Stück kaufen und an sein Arduino oder Raspberry schließen. Das Interessante daran ist, dass das Ganze über I2C läuft und man für die drei Werte nur zwei Datenleitungen benötigt. Ich wurde von einem Kollegen auf diesen Sensor aufmerksam gemacht und habe mir dieses Stück Elektronik natürlich sofort besorgt.

bmp085_b

Nach ca. 14 Tagen wurden die kleinen Platinen diese Woche geliefert. Leider war diese Woche ziemlich mit Arbeit vollgestopft, so das ich einfach nicht zum Basteln gekommen bin. In der Firma unterhielten wir uns ein paar Mal über die Sensoren und philosophierten über diverse Projekte, wo man die Sensor zum Einsatz bringen könnte. Meine Idee wäre ein intelligenter Wecker, der im Winter die Weckzeit entsprechend dem Wetter draußen anpasst. So könnte der z. B. eine halbe Stunde eher klingeln, wenn es draußen friert und man vor der Fahrt zum täglichen „Hamsterlaufrad“ vom Wetter dazu genötigt wird,  das Auto „freipickeln“ muss.

Pi Cool

Der Raspberry hat einen großen Vorteil: Er bringt genügend Rechenleistung, um Server- oder Steueraufgaben auf der Basis eines Linux-Betriebssystems zu übernehmen. Dabei besitzt er äußerst kompakte Abmaße und ist zudem noch komplett passiv gekühlt. Nun sind passive Systeme natürlich nicht komplett vor dem Hitzetod gefeit. Und die Gefahr steigt, wenn man das System übertaktet.

rpi_coolkit-9

Ich werde meinen Raspberry nicht übertakten, da er von Hause aus genügend Leistung mitbringt. Trotzdem war ich neugierig, was die in diversen Foren und Blogs angepriesenen Kühlkörper wirklich bringen. Also habe ich mir bei der letzten Shoppingtour bei Reichelt das RPI-COOLKIT.9 gekauft. [KLICK]

Blockparade

Ich finde es immer wieder interessant, wie viele Dinge sich um einen rings herum verändern. Kollegen verlassen die Firma, neue Kollegen kommen hinzu, Nachbar ziehen aus oder gebären neue, kleine Nachbarn. Man trägt plötzlich Mützen, obwohl man absolut kein Mützengesicht hat. Ehe man sich versieht, haben die Nerdshirts im Kleiderschrank die Macht an sich gerissen und die sonst eher komplett schwarze Kleidung erfolgreich verdrängt.

Eye-Fi-Blackout

Da habe ich neulich nicht schlecht gestaunt, als das Display meiner geliebten EOS 500 D einfach aus ging und auch schwarz blieb. Dabei habe ich eine ganz alltägliche Prozedur durchgeführt, wie mir jeder Benutzer einer Digitalkamera bestätigen würde. Ich habe die kleine Klappe geöffnet, hinter der sich die SD-Card verbirgt, habe die volle Speicherkarte entnommen und durch eine leere Karte ersetzt. Nachdem ich die kleine Klappe schloss, signalisierte diesmal die kleine, rote Kontroll-Led durch ein kurzes Aufblinken nicht – wie sonst immer – den Zugriff auf die Speicherkarte, sondern blieb dunkel. Das Display zeigte ebenfalls kein Leben. Ein kurzer Blick durch den Sucher lies mich erkennen, dass zwar grundsätzlich noch Leben in der Kamera war. Jedoch konnte ich nach dem Anvisieren eines Motivs dieses durch den beherzten Druck auf den Auslöser nicht wie gewohnt digitalisieren. Es passierte einfach nichts!

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Ich entzog der Knipse kurz entschlossen den „Saft“, indem ich die Verriegelung vom Akkupack löste und diesen aus dem Griff zog.

Ich mach mal eben …

ist meist der Satz, mit dem entweder die größten oder zumindest alle ungeplanten Aufgaben starten. So heute auch bei mir. Eigentlich wollte ich „nur mal eben“ den Sensor meiner Canon EOS 500 D reinigen. Die Aufgabe lümmelte nun schon über drei Monate auf meiner Aufgabenliste herum, und nun fand ich es Zeit, diese davon zu tilgen. Die dazu nötigen Materialien hatte ich schon besorgt: ein Mikrofasertuch (ständiger Begleiter meiner Kamera), kompakt verpackte Luft in einer Dose und Reinigungsticks samt Reinigungsflüssigkeit von „Amazonien“. (Die Sticks verlinke ich hier nicht, da sie sich als etwas zu groß herausstellten. Da gibt es Bessere!)

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Die nachfolgenden Arbeitsschritte sind recht simpel: Kamera über das Menü auf „manuelle Sensorreinigung“ stellen, die Reinigungsflüssigkeit vorsichtig und wohl dosiert (also nicht in einer „Ich-wässere-mal-eben-den-Küchenfußboden-Menge) auf den Stick aufbringen und dann wischt man von links nach rechts in einem Zug über die gesamte Sensorfläche. Das wiederholt man so oft, bis aller Dreck verschwunden ist. Das war alles kein Problem und schnell erledigt. Aber dann!

GR-177 Spanien

Nach dem eher mäßigen, sehr arbeitsreichen Jahresübergang, welcher einzig durch die drei Weihnachtsfeiertage und das Neujahreswochenende durchbrochen wurde, scheint das Leben wieder ruhiger zu werden. Es ist wieder etwas Freizeit in Sicht und so kann diese auch geplant werden. Das erste Highlight dieses Jahres soll eine kleine Trackingreise nach Spanien werden. Wir wollen in sechs Etappen ca. 109 Kilometer erwandern und haben uns dafür den GR-177: Ruta del Moianés ausgesucht. Die Strecke führt durch Buchen- und Kiefernwälder und dünn besiedeltes Gebiet.

Spanien

Vom Wetter können wir kein sommerliches Wetter erwarten, jedoch sollte es wanderfreundlicher als momentan in Deutschland ausfallen. Die Temperaturen sollen sich zwischen 0 bis 15 ° Celsius bewegen und die Regenwahrscheinlichkeit die 60% nicht überschreiten. Man darf wohl gespannt sein. [Wetter in Castellar]